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Wann du nicht stillen solltest und was dann die Alternativen sind

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Wenn Stillen nicht möglich ist: Gute Alternativen für dich und dein Kind

Das Stillen ist normalerweise die beste und gesündeste Art, dein Baby in den ersten Lebensmonaten zu ernähren. Mit der Muttermilch erhält das Kind alle lebenswichtigen Nährstoffe. Zusätzlich wird das Immunsystem gestärkt und ein zuverlässiger Schutz gegen Infektionen, Krankheiten und Allergien aufgebaut. In manchen Fällen ist Stillen aber nicht möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen rät dir dein Arzt oder deine Hebamme davon ab. Keine Sorge, es gibt gesunde Alternativen, damit es deinem Baby trotzdem gut geht. Wir informieren dich über die Gründe, warum Stillen manchmal nicht ratsam ist. Du findest nachfolgend viele praktische Tipps zu den Themen Abnehmen, Stillen, bei einer Erkältung stillen und Stillen und Rauchen. Außerdem erfährst du, welche Ursachen Brustschmerzen haben können und was du bei Schmerzen beim Stillen tun kannst.

Gründe, warum Stillen nicht möglich ist

Der wichtigste Grund, bei dem in jedem Fall abgestillt werden muss oder das Stillen gar nicht erst möglich ist, ist die Einnahme bestimmter Medikamente. Wenn Du selbst krank bist und Medikamente einnehmen musst, informiert dich dein Arzt genau über die Folgen.

Die Wirkstoffe vieler Medikamente gehen direkt in die Muttermilch über und gelangen so ungehindert in den Organismus deines Babys. Diese Arzneimittel gelten beispielsweise als bedenklich: Zytostatika und Immunsuppressiva, Psychopharmaka und Hormonpräparate sowie etliche Antibiotika sind ungünstig. Im Einzelfall ist immer ärztlicher Rat maßgeblich.

Es gibt aber auch Medikamente, die keinen negativen Einfluss haben. Lass dich ausführlich vom Arzt beraten. Unbedenklich sind die meisten Lokalanästhetika, zum Beispiel eine Spritze beim Zahnarzt.

Auch ganz persönliche Gründe sind denkbar: Vielleicht willst du sehr schnell wieder arbeiten. In diesem Fall wird entweder von Anfang an mit der Flasche Fertigmilch gefüttert oder du gehst einen Kompromiss ein. Morgens, nachts und am Abend wird das Baby gestillt, während deiner Arbeitszeit bekommt es Fertigmilch oder abgepumpte Milch.

 

Darfst du während einer Erkältung stillen?

Es gibt keinen Grund, warum bei einer Erkältung Stillen nicht möglich ist. Achte darauf, keine Medikamente einzunehmen. Die normale Erkältung mit Schnupfen, Husten und Heiserkeit ist zwar lästig, muss aber nicht unbedingt mit starken Medikamenten behandelt werden. Du kannst bei einer Erkältung stillen. Wichtig ist aber, dass du ein wenig Unterstützung bekommst. Vielleicht kann die Oma einspringen oder dein Partner nimmt ein paar Tage Urlaub. Anders sieht es bei einer echten Grippe mit hohem Fieber aus. Dann kann es besser sein, nicht zu stillen, weil du starke Medikamente einnehmen musst.

Erkältung Stillen

Wie sieht es beim Thema Stillen und Rauchen aus?

Stillen und Rauchen vertragen sich überhaupt nicht. Nikotin ist ein Nervengift, das auch in der Muttermilch nachweisbar ist und auf das Kind übergeht. Falls du nicht schon während der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufgehört hast, ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Der Verzicht auf die Zigarette ist sicher nicht einfach, aber die Vorteile überwiegen in jedem Fall. Denke immer daran, dass die Kombi Stillen und Rauchen deinem Baby schadet.

 

Kannst Du beim Abnehmen stillen?

Etwas mehr Gewicht ist nach der Entbindung völlig normal. Die meisten Frauen wünschen sich möglichst schnell ihr früheres Gewicht und die gewohnte Figur zurück. Das ist verständlich, aber bitte nichts überstürzen! Dein Körper hat während der Stillzeit einen höheren Energie- und Kalorienbedarf. Eine strenge Diät solltest du jetzt nicht machen. In diesem Beitrag erfährst du übrigens warum.

Man kann aber trotzdem abnehmen. Stillen unterstützt diesen Prozess sogar. Mit einer ausgewogenen Ernährung klappt es gut, wenn du beim Abnehmen stillen möchtest.

Stillen abnehmen

Wenn Schmerzen beim Stillen auftreten

Schmerzen beim Stillen können verschiedene Ursachen haben. In der Anfangsphase sind die Brustwarzen noch sehr empfindlich. Das legt sich meistens nach einigen Tagen.

Problematischer wird es, wenn Du starke Brustschmerzen bekommst. Besonders dann, wenn sich die Brust hart und heiß anfühlt, kann ein Milchstau entstehen. Daraus entwickelt sich eventuell eine Brustentzündung, die zu noch heftigeren Brustschmerzen führt. Zusätzlich zu den Brustschmerzen können Schüttelfrost, Fieber und Kopfschmerzen auftreten. Manchmal sind auch die Lymphknoten in der Achselhöhle geschwollen. Brustschmerzen bei einer Brustentzündung muss der Arzt beurteilen und entscheiden, was zu tun ist.

Du brauchst auf jeden Fall viel Ruhe. Günstig wirken sich Quarkwickel und kalte Umschläge aus. Sprich mit deiner Hebamme, Stillberaterin oder Ärztin darüber, wie du am besten vorgehst. Falls Medikamente notwendig sind, gibt es spezielle Antibiotika, die dem Baby nicht schaden. Du kannst trotzdem weiter stillen. Die Schmerzen beim Stillen lassen wieder nach, wenn sich der Milchstau auflöst und die Brustentzündung behandelt wird.

Stillen Brustschmerzen

Gute Alternativen zum Stillen

Ganz wichtig: Wer nicht stillt, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben! Egal, aus welchem Grund du nicht stillen kannst oder willst, entscheidend ist es, gute Alternativen zu finden. Auch beim Füttern mit Fertigmilch bekommt Dein Baby Zuwendung und Liebe.

Fertigmilch gibt es für verschiedene Altersstufen. Die sogenannte Anfangsmilch eignet sich für Babys bis zu einem Alter von sechs Monaten. Du erkennst sie am Zusatz „Pre-Milch“. Diese Milch gleicht in der Zusammensetzung der Muttermilch. Sie ist relativ dünnflüssig, enthält aber trotzdem alle lebenswichtigen Inhaltsstoffe.

Aufgrund unsrer jahrelanger Erfahrung empfehlen wir dir übrigens die Anfangsmilch von Bebivita.

Fertigmilch mit dem Zusatz „1“ ist ebenfalls für die ersten sechs Monate geeignet, sie enthält aber zusätzlich Stärke. Die 1er Milch ist dann richtig, wenn Du merkst, dass dein Baby mit der Pre-Milch nicht mehr richtig satt wird. Ab einem halben Jahr kannst du auf Folgemilch umsteigen, die mit „2“ oder „3“ gekennzeichnet ist. Folgemilch sättigt noch stärker, sollte aber nicht früher gegeben werden.

Welche Babymilch

Welche Babymilch? Unsere Produktempfehlungen für Babymilch:

Anfangsmilch Bebivita PRE Anfangsmilch, 4er Pack (4 x 500 g)
Fertigmilch 1 – für die ersten 6 Monate Bebivita 1 Anfangsmilch, 5er Pack (5 x 500 g)
Fertigmilch 2 – ab dem 6. Monat Nestlé BEBA OPTIPRO 2
Fertigmilch 3 – ab dem 10. Monat Nestlé BEBA OPTIPRO 3

Babys, die keine Kuhmilch vertragen oder sonstige Allergien entwickeln, können mit einer hypoallergenen Milch gefüttert werden. Diese Milch sollte nicht auf eigene Faust verabreicht werden, sondern nur nach Absprache mit dem Kinderarzt.

 

Die richtige Entscheidung: Pro und Contra beim Stillen

Verlass dich auf dein eigenes Gefühl und vertraue deiner Hebamme, Stillberaterin oder Ärztin. Prinzipiell kannst du beim Abnehmen stillen und bei einer Erkältung stillen. Stillen und Rauchen ist dagegen keine gute Wahl. Und wenn du nicht stillen kannst oder möchtest, gedeiht Dein Baby mit Fertigmilch ebenfalls sehr gut!

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