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Wie kann man Kinder zum Abnehmen bewegen?

Übergewicht bei Kindern wird in Deutschland zunehmend zum Problem. Mittlerweile sind laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts 15% der drei- bis 17jährigen betroffen, von denen sechs Prozent an schwerem Übergewicht leiden; zu den wichtigsten Ursachen zählen wenig überraschend schlechte Ernährungs- gewohnheiten und Bewegungsmangel. Dabei wird das Abnehmen für Kinder mit der Zeit immer schwieriger. Eltern stellen sich daher zunehmend die dringliche Frage, wie sie Übergewicht bei ihrem Kind auf effektive Weise begegnen können.

Wann sollten Kinder abnehmen?

Die Grenze zur Übergewichtigkeit ist gerade für die Eltern nicht immer einfach zu erkennen. Dennoch gilt es, sich der Gefahr bewusst zu sein, denn viele der inzwischen 1,9 Millionen übergewichtigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden bereits jetzt an der sogenannten Altersdiabetes.

Bei Ärzten und Beratungsstellen können sich Eltern darüber informieren, ob ihr Kind zuviel wiegt; zur groben Einschätzung dient ebenso wie bei Erwachsenen der Body Mass Index, wenngleich gerade kleinere Kinder einen anderen Körperbau als Erwachsene haben und bis zu einem gewissen Alter von Natur als mollig sind. Eltern sollten sich der Lebensweise ihres Kindes bewusst sein; deutsche Kinder und Jugendliche verbringen inzwischen deutlich mehr Zeit vor dem Fernseher oder dem Computer als etwa mit sportlichen Aktivitäten. Neben der bewegungsarmen Lebensweise werden schlechte unregelmäßige Essgewohnheiten oft bereits von den Eltern übernommen, weshalb häufig ein generationsübergreifendes Umdenken notwendig ist.

Kinder und Jugendliche zum Abnehmen motivieren.

Eltern, die ihr Kind zum Abnehmen bewegen möchten, sollten sich in erster Linie darüber klar sein, dass jegliche Art von Druckmittel einen falschen Ansatz darstellen. Anstatt das Kind zu motivieren, wird es hierbei auf negative Weise mit seinem Körpergewicht konfrontiert. Viele Kinder und Jugendliche sind bereits im Vorfeld eingeschüchtert, weil sie etwa in der Schule wegen ihres Gewichtes gehänselt wurden. Hier ist es entscheidend, dass die Eltern auf schonende Weise vorgehen, um dem Kind vor Anfang an die Angst zu nehmen.

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Eine sinnvolle Maßnahme stellt in den meisten Fällen die Teilnahme an einem Ernährungskurs dar, bei dem sowohl Kinder als auch Eltern über richtige Ernährungs- und Lebensweisen aufgeklärt werden. Insbesondere eine Ernährungsumstellung sollte möglichst frühzeitig erfolgen, um zu verhindern, dass sich das Kind bereits in jungen Jahren ungesunde und unregelmäßige Essgewohnheiten aneignet, die zu ändern im Laufe des Lebens immer schwieriger wird.

Des Weiteren gilt es, positive Anreize zu mehr Bewegung zu schaffen. Gerade übergewichtigen Kindern mag es zu Beginn Angst machen, sich etwa in einem Sportverein mit anderen Kindern zu messen; anderen fehlt schlichtweg die Lust zu körperlichen Aktivitäten. Die Entscheidung, das Kind in einem Verein oder einer Gruppe anzumelden, sollte daher gemeinsam getroffen werden und sich in erster Linie nach den Vorlieben des Kindes richten. Für die meisten Kinder und Jugendlichen sind Mannschaftssportarten ideal, bei denen sie spielerisch abnehmen und gleichzeitig soziale Kontakte knüpfen können; andere wiederum haben mehr Freude an gemeinsamen Aktivitäten mit den Eltern, etwa gemeinsame Radtouren, Fußballspiele oder Schwimmbadbesuche.

Zuletzt können Eltern die Motivation des Kindes durch zusätzliche Anreize steigern, etwa indem die dem Kind ein konkretes Abnehmziel setzen. Schafft es das Kind, innerhalb eines festgelegten Zeitraumes sein Körpergewicht zu senken, sollte es für das Erreichte eine kleine Belohnung erhalten

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