Mögliche Muskelverletzungen beim Sport

Nach der Schwangerschaft haben viele Frauen das Problem ein paar überflüssige Kilos loswerden zu wollen.

Doch die Zeit für Sport ist mit einem Neugeborenen sehr knapp, und der Körper ist nicht mehr daran gewöhnt. Beides führt dazu, dass man sich schnell übernimmt – gerade Muskelverletzungen sind hier schnell die Folge.

Damit Du weißt worauf es jetzt ankommt – hier ein paar Tipps.

Mit kleinen Schritten zum Erfolg

Die Schwangerschaft war zehrend, sowohl für Deinen Körper wie auch mental. Sport ist jetzt ein guter Ausgleich und hilft dabei Stress und Kilos zu killen.

Tatsache ist aber auch, dass Du die letzten Monate eine völlig neue und anders gelagerte Belastung des Körpers erfahren hast als vor der Schwangerschaft – Dein Körper will jetzt viel Aufmerksamkeit, aber nicht überfordert werden. Daher ist das Wichtigste jetzt, eine gewisse Grundfitness zurück zu bekommen die es Dir erlaubt bald wieder unter voller Belastung Sport zu betreiben.

Du solltest mit kurzen Etappen Laufen oder Walken beginnen bevor Du richtig joggst.

Kleine Einheiten auf dem Stepper, ein paar Sit-ups täglich, ein paar Bahnen schwimmen oder mit dem Rad zum Einkaufen fahren kann hier helfen, und sorgt dafür, dass keine Überbeansprungung des Körpers, und vor allem der Muskeln stattfinden kann.

So vermeidest Du schmerzhafte Muskelverletzungen kurz nach der Schwangerschaft, und gelangst mit kleinen Schritten zurück zur Fitness die Du brauchst, um bspw. überflüssige Pfunde loszuwerden.

Vermeidbare Muskelverletzungen beim Sport nach der Schwangerschaft

Die meisten Verletzungen passieren wegen Überbeanspruchung und zu wenig Aufwärmphase. Dann ist es natürlich zu spät – aber viele Ärzte, wie die in Berlin zum Beispiel kennen da gute Behandlungsmethoden.

Da kannst du dir gerne Rat holen. Die häufigste Muskelverletzung ist der Muskelkater der häufig beim Bauchtraining passiert, da hier die Muskeln durch die Schwangerschaft stark zurück gegangen sein können. Hier sollte man wirklich klein anfangen.

Andere Sportarten, wie bspw. Radfahren, gehen schon eher, da der Babybauch die Beinmuskeln gut beansprucht hat. Hier sind Muskelzerrungen nicht ganz so wahrscheinlich wie bei hartem Ausdauertraining.

Letzteres sollte mit Anleitung durch einen Trainer durchgeführt werden. In allen Fällen ist Kühlung der Muskeln entscheidend. Auf Massagen sollte verzichtet werden. Die meisten Muskelverletzungen sind zwar schmerzhaft aber eher harmlos.

Wenn Du dich gut vorbereitest, aufwärmst und nicht sofort nach der Entbindung voll einsteigst, dann kannst Du sie aber meist sehr gut vermeiden.