Kinder lernen im Spiel – Wie kann man sein Kind dabei unterstützen?

holzspielzeug fuer kinder © paulthomass - FotoliaWollen wir beruflich erfolgreich sein, müssen wir immer mehr Fähigkeiten beherrschen, uns mehr Wissen und Können aneignen. Kurz: wir müssen stetig lernen. Dabei heißt es immer, ein Mensch höre nie auf zu lernen. Wann aber beginnt er eigentlich damit? Die Entwicklungspsychologin Sabine Pauen spricht bereits Säuglingen und Babys ein angeborenes Wissen und die Fähigkeit zu, ihre Umgebung fokussiert zu ordnen. Das heißt, schon Säuglinge sind in der Lage, sich Wissen und Fähigkeiten gezielt anzueignen. Säuglinge lernen von Beginn an.

Daher fragen sich viele Eltern, wie dieser Lernprozess unterstützt werden kann, wie man das Kind am besten fördert. Dabei hängt zunächst einmal alles davon ab, ob und in welcher Form man das Kind mit Reizen konfrontiert, das heißt vom Ausmaß, in welchem man dem Kind Input liefert. Dies gilt natürlich für die gesamte Kindheit, ja das ganze Leben und beschränkt sich nicht nur auf das Säuglingsalter. Nur wenn man Input erhält, kann man die betreffenden Reize ordnen und verarbeiten, und sich dieses Musters wieder bedienen. Genau das ist Lernen.

Das Spiel ist die Art Situation, in der Kinder am empfänglichsten dafür sind, Input gezielt und regelhaft zu verarbeiten. Im Spiel schafft man ein Umfeld, in dem die Kinder gezielt mit bestimmten Szenarien und ausgewählten Reizen konfrontiert sind. Spielsituationen sind das natürliche Umfeld in dem Wissen und Fähigkeiten vermittelt werden können. Hier wird ein „richtiges“ Verhaltensmuster erlernt und eingeübt. Diese Muster können ganz unterschiedlicher Natur sein und sowohl geistige Abläufe (z.B. ordnen von Formen), körperliche Fähigkeiten (Geschicklichkeit und Feinmotorik) oder aber auch soziale Konventionen (Rollenspiel) repräsentieren. Förderung beginnt da, wo Spielsituationen so gezielt eingerichtet werden, dass innerhalb dieser gewünschte Muster eingeübt werden können.

Welche Spielsituation gerade aktuell ist, was ein Kind also spielt, ist an das zum Spielen verwendete Spielzeug gebunden, welches dem Kind durch die Eltern angeboten wird. Das Spielzeug definiert sozusagen die jeweilige Spielsituation. Einem Kind ein Spielzeug zu reichen, ist in Gewissem Sinne wie eine Aufforderung an das Kind zu richten, in welche Rolle es zu schlüpfen hat. Am augenscheinlichsten verhält sich das bei Spielzeugen, die zu dem Zweck entworfen wurden, das Kind zu einem wiederkehrenden Handlungsablauf zu animieren. Typische Vertreter dieser Spielzeuge sind Motorik Spielzeuge oder Sortierboxen.

Generell gibt es aber aber viel mehr Spielzeuge, die sich dazu eignen eine solche Lernsituation einzuführen. Dabei gibt es eine simple Grundanforderung an das Spielzeug. Die Spielzeuge müssen sich eigen, einen Anreiz zu schaffen, einen mehr oder weniger eng definierten Ablauf zu beginnen und immer wieder zu wiederholen. Eignet sich ein Spielzeug dazu, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es sich auch als nützlich erweisen wird, die mit diesem Ablauf verbundene Fähigkeit einzuüben.

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Wie immer, ist aber auch hierbei eine wichtige Einschränkung zu beachten. Reizüberflutung ist der kindlichen Entwicklung ausgesprochen hinderlich. Ist das Kind mit zu vielen Reizen konfrontiert, tritt schnell eine Überforderung ein und die „gewünschten Reize“ werden nicht mehr so effizient verarbeitet. Der gewünschte Lerneffekt bleibt dann aller Wahrscheinlichkeit nach aus. Unter anderem aus diesem Grund gilt Holzspielzeug in der Regel als pädagogisch wertvoll. Solche Spielzeuge sind eher zurückhaltend gestaltet. Anders als grelles, lautes und übertrieben detailliertes Plastikspielzeug, konzentriert man sich bei Holzspielzeugen auf das Wesentliche. Verzicht auf Störgeräusche, klare Formen, und eine übersichtliche farbliche Gestaltung ermöglichen dem Kind, sich auf das Wichtige zu fokussieren. All das bietet das Spielzeug, wie das von gadsumo.de! Also viel Spass beim stöbern in dem Shop.

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